
In Küchen reflektieren Geräte, Fliesen und Arbeitsplatten das Licht stark. Wählen Sie Nuancen, die Fettglanz und Dampf verzeihen, aber morgens frisch und mittags klar wirken. Eine helle Grundfarbe mit mittleren Akzenten an Nischen oder Unterschränken schafft Stabilität, während Regalkanten und Metallgriffe das Tageslicht rhythmisch aufnehmen, ohne harte Blendeffekte zu erzeugen.

Für Erholung sind Farben wichtig, die abends Wärme entfalten und morgens nicht erdrücken. Greifen Sie zu gedeckten, komplexen Tönen mit moderatem LRV. Textilien in natürlichen Fasern streuen Licht sanft, Vorhänge filtern Reflexe. So entsteht ein weicher Übergang von Tag zu Nacht, der Schlaf fördert und doch genügend Helligkeit für das morgendliche Ankleiden bietet.

Konzentriertes Arbeiten verlangt Nuancen, die Bildschirmlicht und Tageslicht ausbalancieren. Setzen Sie auf neutrale Grundtöne mit leicht warmem Unterton, ergänzt von klaren Akzenten, die fokussieren, ohne zu drängen. Prüfen Sie Spiegelungen auf Monitoren, positionieren Sie Muster hinter dem Arbeitsplatz und testen Sie, ob Videokonferenzen bei wechselndem Wetter stets ein natürliches, professionelles Bild zeigen.
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